
Islamischer Religionsunterricht in der Messestadt
Statt Katholisch, Evangelisch oder Ethik können viele muslmische Schüler seit einigen Jahren auch Islamunterricht wählen. Take Off! hat zwei Bildungs-Expertinnen zu den Erfahrungen befragt.

Statt Katholisch, Evangelisch oder Ethik können viele muslmische Schüler seit einigen Jahren auch Islamunterricht wählen. Take Off! hat zwei Bildungs-Expertinnen zu den Erfahrungen befragt.

Johannes Sommer ist seit Juni 2024 Leiter des Alten-Service-Zentrums Riem, dem zentralen Ort für die Seniorenarbeit im Stadtteil Trudering-Riem. Gerhard Endres von der Takeoff-Redaktion wollte von ihm wissen, welche vielfältigen Aufgaben das ASZ in der Messestadt Riem zu bewältigen hat und wie sich Menschen ehrenamtlich engagieren können.

Ende Juli bekamen die Ehrenamtlichen in St. Florian und St. Peter und Paul überraschend die Nachricht, Pfarrer Arkadiusz Czempik werde zum Ende des Kirchenjahres 2025 (also Ende November) den Pfarrverband Vier Heilige Trudering Riem verlassen, um sich neuen Aufgaben zu stellen. Was ist da los? Wir fragen nach.

Das geplante Neubaugebiet am Rappenweg südlich der Messestadt sorgt für Kontroversen bei den Stadtteilpolitikern: Der Bezirksausschuss konnte sich vor einigen Tagen nicht auf eine gemeinsame Haltung zu dem Bauprojekt einigen. Daraufhin hat Take Off! den Ausschuss-Vorsitzenden, einen CSU-Politiker interviewt – und die Grünen reagieren nun irritiert auf dessen Antworten.

Neue Nachbarn für die Messestadt München: Am südlichen Rand des Riemer Parks soll das bisherige wilde Gewerbegebiet Am Rappenweg umgestaltet werden. Geplant sind Wohnungen für bis zu 7.000 Menschen und Gebäude mit acht Stockwerken, außerdem ein Hochhaus. Der Bezirksausschuss wurde von Stadt und Investoren über die Planungen informiert, konnte sich aber nicht auf eine Stellungnahme einigen. Take Off! wollte wissen: Wieso nicht?

Ob Riemer Bildungscampus oder Castonier-Platz – bei einigen Projekten im Viertel lief es lange nicht rund. Oft hatte der städtische Bauentwickler MRG die Hände im Spiel. Wir haben zwei Manager getroffen und gefragt, was nicht optimal lief – und ob bei künftigen Projekten Besserung in Sicht ist.

Anfang Juni war es endlich so weit: Zwei Jahre nach den ersten Schülern kamen auch die Politiker in die Messestadt, um das neue Schulzentrum einzuweihen. Das Gymnasium war 2023 eingezogen, die Münchner Volkshochschule und die Elly-Heuss-Realschule 2024. Quasi ein Ort für lebenslanges Lernen.

Ein Jahr war er verwaist, aber ab sofort gehts wieder los im Kiosk am Buga-See! Der neue Betreiber wohnt selbst in der Messestadt. Sein Konzept könnte genau das sein, was viele im Viertel sich wünschen.

Nach einem halben Jahr ist es endlich wieder möglich, Bücher und andere Medien in der Messestadt auszuleihen. Das teilt die Bibliothek in einer Pressemitteilung mit. Auch der genaue Termin steht schon fest.

Christen waren von Beginn des neuen Stadtteils aktiv: Viele Christen engagierten sich in den verschiedenen gemeinschaftlichen Bauprojekten und Genossenschaften. Gleichzeitig haben sich viele Christen auch im Bürgerforum, im Aufbau der evangelischen und katholischen Gemeinde und auch politisch engagiert.

Vor dem Start der Bauma 2025 hatte Take-off! die Gelegenheit, ihrem Namen alle Ehre zu machen: Unser Autor hob auf Einladung der Messe München mit dem Hubschrauber ab und konnte die größte Messe der Welt von oben bestaunen. Nebenbei warf er natürlich einen Blick auf unsere schöne Messestadt.

Die Messe München wird alle drei Jahre mit der Weltleitmesse bauma sieben Tage lang zum Mittelpunkt der internationalen Baumaschinen-Branche. Jetzt ist es wieder so weit: Vom 7. bis 13. April 2025 kommen Hunderttausende auf das Münchner Messegelände – und auch in den Straßen der Messestadt dürfte es lebhafter als sonst zugehen.

Seit 2022 leiten Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel die Messe München. Wir haben sie gefragt, wie sie als Chefs eines global agierenden Unternehmens ihre Rolle vor Ort in der Messestadt sehen – Stichworte: Sponsoring, Megakonzerte und Verkehrsbelastung.

Unter anderem wegen der Baumaschinenmesse Bauma, die heute beginnt, will die Messe München in den kommenden Jahren insgesamt drei Brücken bauen. Das soll die Verkehrsbelastung für die Messestadt München und die Gemeinde Feldkirchen verringern. Was genau ist geplant? Take Off! gibt einen Überblick.

Ein neuer Gedenkort ist in der Messestadt entstanden – auf dem Firmengelände von Brainlab. Er erinnert an den 10. Februar 1970. Damals wurde ein israelisches Flugzeug bei einer Zwischenladung auf dem Flughafen München-Riem von palästinensischen Terroristen überfallen. Ein Passagier starb, elf weitere Menschen wurden verletzt. Take Off! fragte Brainlab-Gründer Stefan Vilsmeier, warum ihm der Gedenkort auch ein persönliches Anliegen ist.

Interkulturelles Projekt am Gymnasium Riem: Die Schülerinnen und Schüler erkundeten religiöse und historische Stätten, die in den heiligen Schriften von Bibel und Koran eine zentrale Rolle spielen. Der Höhepunkt der Projekttage war der packende Multivisionsvortrag von Willi Weitzel, bekannt aus der Sendung „Willi will´s wissen“, über seine Reise von Nazareth nach Bethelehem.

Keine Postfiliale, ein geschlossener Jugendtreff, Berichte über Jugendkriminalität – kümmert sich das grün-rot regierte München zu wenig um unser Viertel? Und welche Möglichkeiten hat der Bezirksausschuss, auf die Politik im Rathaus einzuwirken? Ein Gespräch mit dem Ausschussvorsitzenden, Stefan Ziegler von der CSU.

Das, was die fleißigen Männer hier machen, wäre eigentlich unser aller Aufgabe: Den Silvestermüll aus unserem Viertel räumen. Eine Arbeit, die nicht auf Anhieb Spaß machen dürfte – aber vielleicht gerade deshalb ihren besonderen Wert hat. Fotos und persönliche Eindrücke von unserer Autorin.

Das animato münchner orchester feiert im Februar sein 10-jähriges Bestehen und blickt auf eine besondere Zeit gelingenden musikalischen Engagements zurück. Die Kultur-Etage in der Messestadt hat daran einen nicht geringen Anteil – und wird deshalb auch eines der Jubiläums-Konzerte präsentieren.

Mit dem Einzug des TSV Trudering in die Schwimmhalle des Riemers Bildungscampus ist es jetzt möglich, in der Messestadt ganzjährig das Schwimmen zu erlernen oder an der eigenen Technik zu feilen. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Es gibt allerdings eine Bedingung.

Das war Thema beim vierten „Talk im Kopfbau“, einem Gemeinschaftsprojekt von Take Off! und unsere-messestadt.de. Zwei Beiträge im BR-Magazin „Kontrovers“ hatten sich auf eine Weise der Jugendkriminalität im Viertel gewidmet, die viele als stigmatisierend und reißerisch kritisierten. Geradezu idyllisch präsentierte andererseits ein CSU-Wahlspot die Messestadt. Liegt die Wahrheit einfach nur in der Mitte? Oder bleibt vor allem die negative Botschaft hängen und ruiniert den Ruf des Viertels?

Ein Verein wie der Riemer Floorball-Club München mit 320 Mitgliedern kann nur funktionieren, solange es Menschen gibt, die bereit sind, Zeit und Engagement zu schenken. Deswegen haben die Mitglieder bei ihrer letzten Versammlung eine Helferordnung eingeführt. Unumstritten war die Neuregelung aber nicht, berichten die Verantwortlichen.

Seit diesem Herbst hat die Elly-Heuss-Realschule ihren Sitz im Bildungscampus Riem. Take Off! sprach mit dem Rektor Christian Lehnert über seine Ziele für die erste Zeit und über ein besonderes Hobby.

Keine kühlen Getränke, keine Pommes, kein Eis: Den ganzen Sommer über war der Kiosk am Buga-See geschlossen. Ziemlich unnötig, wie unsere Take Off!-Recherche zeigt. Denn die Stadt hat sich lang schlicht nicht um einen neuen Betreiber gekümmert.

Baumwurzeln als Stolperfallen, verschimmelte Holzbänke, das namengebende Menschenrechts-Denkmal fast nicht mehr lesbar: Lange schon war der beliebte Treffpunkt hinter dem Riem Arcaden nicht mehr sehr einladend. Jetzt wird der Platz saniert. Take Off! zeigt im Interview, wie aufwendig es ist.

Das neue Stadtteilzentrum der Münchner Volkshochschule in der Messestadt ist nach Ansicht der Verantwortlichen erfolgreich gestartet. Das haben sie auf einer Pressekonferenz in den neuen Räumen im Bildungscampus Riem bekannt gegeben. Dort stellten sie auch offiziell das stadtweite Herbst-Programm vor. Ein Land im Fernen Osten steht diesmal im Mittelpunkt des Kursangebots.

Das Bauzentrum der Stadt hat zwar seinen weithin sichtbaren Standort an der Willy-Brandt-Allee aufgegeben, es ist aber immer noch in der Messestadt Riem ansässig: Tipps rund ums Bauen gibt es jetzt am Konrad-Zuse-Platz gegenüber der Brainlab-Zentrale. Heuer feiert das Bauzentrum 70. Geburtstag. Wir schauen voraus auf die interessantesten Termine.

Die Spiele der Fußball-Europameisterschaft öffentlich schauen – das geht in München nicht nur in der Fanzone im Olympiapark, sondern auch auf dem Willy-Brandt-Platz in Riem. Das Gelände ist meist gut besucht. Die Veranstalter von den Riem Arcaden sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Einige Besucher hätten freilich noch ein paar Verbesserungsvorschläge.

Das große Holzschild über dem Eingang hängt schon seit einigen Monaten, doch die Eröffnung des “Fontana” gleich bei der Stadtbibliothek in der Michael-Ende-Straße lässt auf sich warten. Jetzt dürfte es bald soweit sein, hofft die Inhaberin, mit der Take Off! exklusiv gesprochen hat.

Alt oder jung – das ist Ansichtssache. Die Messestadt Riem jedenfalls feiert heuer ihren 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass findet die Münchner Stadtteilwoche heuer in unserem Viertel statt. Was ist da los? Wir geben einen Überblick.

Rund 2.100 Anwohner haben für ihre Autos einen Stellplatz in einer der großen Tiefgaragen und Parkhäuser der Messestadt angemietet. Dort werden jetzt die Schranken an den Ein- und Ausfahrten abgebaut. Droht damit ein unkontrolliertes Zuparken der reservierten Plätze? Take Off! klärt die wichtigsten Fragen.

„Talk im Kopfbau“ von Take Off! und unsere-messestadt.de hat dieses Mal kritisch auf Kultur aller Art geschaut – auf die Megakonzerte von Adele, aber auch auf das, was im eigenen Viertel geboten oder vermisst wird. Es entstand eine spannende Diskussion mit überraschenden Forderungen

Fast eineinhalb Jahre später als geplant soll die neue Volkshochschule (VHS) in der Messestadt-Riem starten. Take Off! hat den Stadtbereichsleiter Winfried Eckardt und die Pädagogische Leiterin Birgit Möller-Arnsberg am künftigen Ort des Geschehens gefragt, worauf sich die Messestädter freuen können. Und eine durchaus unerwartete Antwort bekommen.

Viele Kinder und Jugendliche aus der Messestädter Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete können nicht in den Ferien wegfahren. Der Helferkreis hat deshalb vergangenen Sommer Spenden gesammelt, um einen kleinen Ersatz zu bieten. Viele Messestädter haben gespendet – und so konnten die Kinder über Monate einiges unternehmen.

Nach wiederholten Überfällen auf den Tante-Emma-Laden an der Selma-Lagerlöf-Straße haben Nachbarn Spenden für die Inhaberin Lida gesammelt. Die zeigt sich überwältigt von der Solidarität und berichtet, warum sie trotz der Vorfälle weitermacht.

Bäume im Gegenlicht, Rolltreppen, die wie Skulpturen wirken, Jugendliche in entspannt-cooler Pose: Diese und andere Hochglanzbilder sind derzeit in einer Ausstellung in den Riem Arcaden zu sehen.

Norbert Blesch, Geschäftsführer von STARTSTARK, hat zum Jahreswechsel seine Arbeit in der Messestadt beendet. Ein Gespräch über Erreichtes und das, was im Viertel noch fehlt.

Auf dem Parkplatz östlich des Messegeländes hat die Stadt München schon Anfang Dezember mehrere große Zelte für Flüchtlinge aufgebaut. Nun werden die Notunterkünfte erweitert und mit – wenn auch ziemlich spartanischen – Vier-Bett-Zimmern ausgestattet. Die Stadt hat außerdem mitgeteilt, wie lange die „Zeltstadt“ bestehen bleiben soll.

Der Bayerische Rundfunk hat in letzter Zeit häufig im Viertel gedreht. Vor einigen Monaten entstand ein viel diskutierter Bericht über Jugendkriminalität in Bayern. Im neuesten Beitrag geht es um die Frage, wie Jugendliche aus schwierigem Umfeld eine Zukunftsperspektive finden.

Seit Monaten ist die Einrichtung an der U-Bahn Messe Ost geschlossen. Nun gibt es neue Hoffnung für die Jugendlichen im Viertel: Die Stadt startet das Projekt mit einem anderen Betreiber komplett neu.

Engagierter Talk im Kopfbau über den 5. Bauabschnitt, die „Arrondierung Kirchtrudering“. Wächst hier nun zusammen, was zusammen gehört, oder wachsen einfach nur zu viele Wohntürme zu weit in den Himmel? Um diese und andere Fragen zu klären, haben Take Off! und das Portal Unsere Messestadt das geplante Neubaugebiet am Westrand des Parks zum Thema ihrer aktuellen Diskussionsrunde „Talk im Kopfbau“ gemacht.

Vor eineinhalb Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Das Kriegsgebiet ist über 1.000 Kilometer von uns entfernt, doch der Konflikt hat Auswirkungen bis in unser Viertel. Hier berichten eine Ukrainerin und ein Russe.

Die nach eigenen Angaben größte Mobilitätsmesse der Welt kommt wieder in die Messestadt. Vom 5. bis 8. September wird die IAA MOBILITY zum zweiten Mal bei uns stattfinden. Bei der Premiere gab es von Umweltgruppen heftige Kritik. Darüber und über vieles andere haben wir exklusiv mit Christine von Breitenbuch gesprochen, der Leiterin der IAA MOBILITY bei der Messe München.

Der Münchner Polizeipräsident Thomas Hampel war Ende Juli in der Messestadt: beim Informationstag „Perspektiven schaffen“ auf dem Willy-Brandt-Platz. Gelegenheit für ein exklusives Take Off!-Interview über Sicherheit im Viertel, Perspektiven für Jugendliche und wichtige Eigenschaften eines Polizisten.

Als Rapper Double L schreibt Messestädter Lucas Lomnicki Texte, rappt und produziert seine Musik selbst. Mit dem Song „Revue“ blickt er zurück auf seine Jugend im Viertel. Wir haben den 24-Jährigen im Riemer Park getroffen, wo er auch das Musikvideo zu „Revue“ gedreht hat.

Unsere Verlosung war ein voller Erfolg: Weit über 30 Leser und Leserinnen hatten sich für eine Führung durch die Hofbräu-Brauerei beworben. Und alle, die letztlich dabei waren, zeigten sich hinterher begeistert.

Unsere erste öffentliche Diskussion zum Thema Sicherheit hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt und die Diskussion über die Sicherheitslage in unserem Viertel vorangebracht. Wir geben einen Überblick.

Das Münchner Hofbräuhaus – Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit und Tradition. Doch Bier gebraut wird am Platzl in der Innenstadt schon seit über hundert Jahren nicht mehr. Nach einer Zwischenstation am Wiener Platz ist die Brauerei schon länger bei uns im Viertel ansässig, hinten beim Güterbahnhof. Höchste Zeit für einen Besuch.

Erster Talk im Kopfbau sammelt zahlreiche Ideen für ein besseres Miteinander in der Messestadt

Pandemie und Lieferschwierigkeiten haben für jahrelange Verzögerung gesorgt, aber jetzt geht es bald los: Die neue Stadtteilbücherei für die Messestadt öffnet. Die Betreiber haben Take Off! den Starttermin genannt – und kündigen ein großes Fest an.

Eine bewegende Ausstellung ist noch bis Ende Februar beim Medizintechnik-Hersteller Brainlab in der Olof-Palme-Straße zu sehen: „I Can’t Breathe“ lautet der Titel. Im Mittelpunkt stehen Menschenrechte und Diversität. Unser Autor war bei seinem Besuch beeindruckt.

Zehnter September 2006: Der Papst hält einen Gottesdienst mit 250.000 Teilnehmern auf dem Messegelände. Aus Anlass von Benedikts Tod blickt Takeoff-Redakteur Gerhard Endres, der damals dabei war, zurück.

Die Grobbels haben sich dem Imkern verschrieben. Jedes Jahr ernten sie dutzende Kilo Honig von glücklichen Bienen aus der Messestadt. Take Off! hat sich das mal angeschaut.

Im Winter zeigt sich unsere Messestadt besonders stimmungsvoll. Wir haben ein paar Momente gesammelt und uns zum Nachdenken anregen lassen.

Die Stadt München hat den Weg frei gemacht: Auch im Winter dürfen künftig Veranstaltungen im Kopfbau am westlichen Ende der Messestadt stattfinden.

Am Morgen regnete es noch, doch pünktlich zum Besuch zweier bayerischer Minister im Evangelischen Haus für Kinder Messestadt Ost scheint die Sonne durch die Wolken. Gleich werden die Kinder der Freilandgruppe den Regierungsmitgliedern zeigen, wie man bei uns im Viertel Boden untersucht.

Wenn der Bildungscampus in der Messestadt irgendwann vielleicht tatsächlich fertig wird, wird sich der Schulweg für hunderte Kinder deutlich verkürzen. Ein Problem aber dürfte nach heutigem Stand auch bis dahin ungelöst bleiben.

Klimaerwärmung, Bildung, Gemeinschaft – wie könnte unser Viertel 2050 aussehen? Wir wagen eine Zukunftsvision.

Vor genau 10 Jahren war Müll in der Messestadt das Schwerpunktthema in der Take Off! Was hat sich seitdem getan? Unsere Autorin analysiert die Lage und beschreibt, was sie sich für die Zukunft wünscht.

Kirche mal ganz anders: Ein katholischer Pfarrer im Hof der Straßenmeisterei. Um ihn herum Kinderwagen, Roller, Motorräder – sogar ein riesiges Löschauto. Riesenandrang zu einem ganz besonderen Open-Air-Gottesdienst.

In den nächsten Wochen wird es laut und voll im Stadtteil: Im Norden des Messegeländes stehen drei Mega-Open-Air-Shows auf dem Programm: Andreas Gabalier, Helene Fischer und Robbie Williams. Der Veranstalter bittet die Anwohner in einem offenen Brief schon vorab um Verständnis.

Kinder und Jugendliche haben entschieden: Die Ecke Georg-Kerschensteiner-Straße / Mutter-Teresa-Straße soll künftig nach den Bäumen benannt werden, die dort rundherum wachsen. Bis es soweit ist, muss aber noch eine Hürde genommen werden.

Sechs Wochen lang hat der Verein KopfbauT den Kopfbau bespielt – mit Konzerten, Ausstellungen, Afterwork Parties, Vorträgen und Café-Betrieb. Zum Abschluss äußern sich die Organisatorinnen sehr zufrieden.

Manchmal nennt sich Karl-Michael Brand „Kopfbau-Hausmeister“, aber eigentlich ist er viel mehr: Der von ihm geleitete Verein Echo organisiert den Betrieb in der neuen Kultureinrichtung der Messestadt, kümmert sich um die Ausstattung und verantwortet auch immer wieder selbst ein Programm.

Anja Kober bekommt die Take Off!-Auszeichnung „Guter Geist der Messestadt“ für Ihre Facebook-Gruppe „Messestadt München“

Musik in Sankt Florian hat einen Namen: Wolfgang Wittkowsky. Der gebürtige Regensburger zählt zu den Ureinwohnern der Messestadt. Er ist für die musikalische Gestaltung der katholischen Gottesdienste zuständig, leitet den Chor, spielt drei Instrumente – und ist hauptberuflich Braumeister. Ein Gespräch über Gott und die Musik, über Bier und Endorphine.

Der Krieg hat zwei ukrainische Geschwister in der Messestadt zusammengeführt. Jetzt stellen sie ihre Werke hier gemeinsam aus.

Seit ein paar Wochen wird der ehemalige Nazi-Bunker vom Verein Echo (Quax) in enger Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Kulturreferat der Landeshauptstadt betrieben. Die ersten Gäste mit einem mehrwöchigen Programm: Die Initiative KopfbauT.

Wer ist noch nicht bei der Konzernzentrale von Brainab mit dem alten Flughafentower vorbeigefahren und ist neugierig mal das Atrium von Brainlab anzusehen? Jetzt gibt es die Chance mit einem Konzert bei Brainlab.

Wolkenspielplätze und Windharfen – genau das fehlt uns in der Messestadt. Ebenso wie Katzencafés, ein Riesentrapez und Inseln im See. Unrealistisch? Vielleicht… Aber man wird doch wohl noch träumen dürfen!

Sucht und psychische Probleme – nach wie vor ein Tabuthema. Doch darüber reden hilft! Eine Sozialarbeiterin, die Menschen im Viertel betreut, hat darüber ein Buch geschrieben. Daraus hat sie kürzlich in der Kulturetage gelesen und Fragen beantwortet. Wir hatten vorab mit einer Betroffenen gesprochen, die in der Messestadt lebt.

Hoffentlich wie Seifenblasen, nur beständiger – im ehemaligen Kassenhäuschen der Zuschauertribüne des Riemer Flughafens findet ab sofort ein buntes Kulturprogramm statt. Die Party zum Beginn war ein voller Erfolg – und voller Überraschungen.

Sport in der Messestadt, das heißt unter anderem: TV Riem Dornach. Der Verein hat rund 2.000 Mitglieder und bietet eine große Auswahl an Gesundheits- und Fitnessprogrammen sowie Trendsportarten für Jung und Alt an. Gegründet wurde er 1966, da war die Messestadt noch lange Flughafen. Aber inzwischen hat er sich auch hier etabliert. Take Off! hat mit Vorständen und Übungsleitern gesprochen.

Die Diskussion über Hochhäuser an der Willy-Brandt-Allee ist neu entfacht. Auslöser war ironischerweise der Versuch der SPD, die Debatte zu beenden.

Schulweghelferin Daisy Daege erhält als Erste den Take Off!-Titel
„Guter Geist der Messestadt“.

Die Floorball-Abteilung des FC Stern spielt und trainiert im Viertel. Sie ist die größte in ganz Bayern und ziemlich erfolgreich. Wer mitmachen will, braucht vor allem drei Dinge: Schnelligkeit, Teamgeist und starke Schultern.

Die Initiative Kopfbaut hat den Zuschlag erhalten: Claudia Grunert, Antje Bieber und Semira Taş organisieren das erste feste Kultur-Programm während der Experimentierphase im Kopfbau am Westrand der Messestadt. Die drei haben schon konkrete Pläne – und die Stadt stellt ihnen und allen anderen Interessierten nur wenige Bedingungen.

Innerhalb weniger Tage hat sich die Messestadt zu einem Zentrum für ukrainische Kriegsflüchtlinge entwickelt. In einer Messehalle und in der Turnhalle der Berufsschule an der Astrid-Lindgren-Straße werden sie von vielen Ehrenamtlichen aus dem Viertel betreut. Eine ist unsere Autorin – sie hat Anrührendes erlebt.

Und es geht doch noch voran! Im Mai startet nun endgültig die multifunktionale Experimentierphase im Kopfbau am Westrand der Messestadt. Zuvor werden kreative Menschen mit guten Ideen gesucht, die kulturelles Leben in den alten Nazibau bringen. Wichtig für alle Interessierten ist vor allem ein Termin!

Schneller als erwartet ist eine der beiden Kunstinstallationen in der Willy-Brand-Allee repariert: Das Herz pumpt wieder Allerweltssprüche in die Umgebung, wenn auch kryptische. Beim zweiten Kunstwerk dauert es noch etwas.

Die wöchentliche Laufrunde soll nach einer Pandemiepause fortgesetzt werden. Aber die Organisatoren suchen dafür dringend ehrenamtliche Unterstützer.

In einem Online-Seminar haben Experten der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft in der Messestadt Schülerinnen und Schüler beraten, deren Prüfungen in diesem Jahr anstehen. Die Takeoff! hat vorab mit Vizepräsident Professor Markus Urner gesprochen.

Der Bildungscampus in der Messestadt ist im Bau – als erstes wird das Gymnasium im September mit den Klassenstufen 5 bis 8 loslegen. Gründungsdirektor wird Günter Förschner. Im Take Off!-Interview berichtet er exklusiv, wie er sich auf den Start vorbereitet, wie er sich das künftige Schulleben vorstellt – und was er privat so für ein Typ ist.

Findet jedenfalls das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main. Dessen Jury hat dem Wohnhaus „San Riemo“ der Baugenossenschaft Kooperative Großstadt den DAM Preis 2022 verliehen. Erster Platz für die Messestadt bei rund 100 Bewerbern! Die Architekten führen eine große Zahl von Gründen an, die dieses Gebäude so außergewöhnlich machen.

Zum Jahresauftakt wollten wir von den Menschen im Riemer Park wissen: Was sind Ihre Vorsätze für 2022? Ergebnis: Die meisten wollen nach Monaten des erzwungenen Stillstands endlich wieder aktiv werden. Einige haben sogar ganz konkrete Pläne.

Klimaresistente Nutztiere für unser Viertel? Symbol für die Messestadt, die sich gern als blühende Oase im tristen Stadtgrau sieht? Die richtige Antwort ist naheliegender.

Hoffnung am Westrand der Messestadt: In den Kopfbau kommt neues Leben. Das frühere Kassenhäuschen am Riemer Flughafen könnte sich zu einem Ort für Ausstellungen, Konzerte und Geselligkeit entwickeln. Die Stadt hat Grünes Licht gegeben. Wer mitmischen will, muss aber noch eine entscheidende Hürde nehmen.

An der Messestadt scheiden sich die Geister: Gestartet als Vorzeigeviertel, geschmäht als Ghetto, geschätzt für die gute Gemeinschaft. Wir blicken zurück auf schwierige Debatten, zeigen, was sich gut entwickelt hat – und wie manches noch besser werden könnte.

Kunst trifft Klerus am Platz der Menschenrechte: Oft wird der katholischen Kirche vorgeworfen, zu wenig auf die Menschen zuzugehen. Die Gläubigen von Sankt Florian haben es jetzt mit einer ungewöhnlichen Veranstaltung versucht: einer Mischung aus Kunstinstallation, Weihnachtskonzert, Theatervorstellung – und Glückskeksen.

Die Take Off! verändert sich. Damit sie bleiben kann, was sie ist: DAS Forum für die Messestadt.

Wer kann sagen, was der Geist der Messestadt ist, wenn nicht die Kirchen? Ein Gespräch an dem Ort, an dem für Katholiken und Protestanten im Viertel alles zusammenkommt: dem Platz der Menschenrechte